Bereich Wirtschaft

Strukturelle (organisatorische) Ziele

  • Eine Liftgesellschaft als Betreibergesellschaft

    Zwei am Markt agierende Liftgesellschaften zu betreiben und das in einer Tourismusregion in Mittelgebirgslage mit nur 15 km alpinen Skipisten ist nicht effizient, nicht wirtschaftlich.

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    Eine von beiden Unternehmungen gewollte Verschmelzung hat positive Synergieeffekte zur Folge. Um nur einige zu nennen:

    – Stärkung des Eigenkapitals
    – Senkung der Verwaltungs- und fixen Kosten
    – Senkung der Personalkosten durch effiziente Personalbeschaffung und Dienstplanung
    – Verbesserung von Investition und Finanzierung durch Fördermittel für die Privatwirtschaft

    Anzustreben ist eine Rechtsform, welche gleichermaßen eine städtische Beteiligung, als auch eine Beteiligung von interessierten Investoren vorsieht (z.B. Gmbh & Co KG, AG). Der Unternehmenszweck bzw. die Vision wird klar definiert: Betreibergesellschaft



  • Entwicklung/Modernisierung des Skigebietes auf Grundlage der Ecosignstudie

    Die Firma Ecosign Europa Recreation Planners GmbH wurde bereits im Jahr 2003 durch den Geschäftsführer der FSB GmbH beauftragt eine Analyse des Skigebietes Oberwiesenthal durchzuführen.

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    Die Firma Ecosign mit Hauptsitz in Nordamerika ist eines der weltweit führenden Planungs- und Beratungsunternehmen für die Entwicklung und Optimierung von Skigebieten.

    Das Ergebnis Der Analyse für den Fichtelberg wurde 2004 in der heute bekannten „Ecosign-Studie“ vorgelegt. Sie ist die aktuell anerkannteste und vor allem kompetenteste Betrachtung des Skigebietes am Fichtelberg. Die Studie erfasste die Infrastruktur am Fichtelberg ebenso wie die unterschiedlichen Skifahrertypen. Im Ergebnis der Studie wurde eine klare Aussage darüber getroffen, dass zu wenig Pistenfläche für eine wirtschaftliche Betreibung des Skigebietes vorhanden und das eine Verbindung der Skigebiete Fichtelberg und Keilberg sinnvoll ist. Folgt man den Empfehlungen der Studie so ergibt sich eine entsprechende Qualitätssteigerung im Skigebiet und die Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit des Skigebietes ist nachhaltig gesichert!



  • Die Entwicklungsgesellschaft als Bestandteil einer städtischen Tourismusgesellschaft bzw. Tourismusabteilung der Stadtverwaltung Oberwiesenthal

    In Abgrenzung zu einer Betreibergesellschaft ist die Entwicklungsgesellschaft für die Analyse, Strategie und Konzeptionierung verantwortlich.

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    Als Bestandteil einer städtischen Tourismusgesellschaft/Abteilung gibt sie Ziele, Maßnahmen und Aktivitäten bis hin zu Aufgabenpaketen weiter und kontrolliert deren Umsetzung.



  • Formulierung einer touristischen Vision und Erstellung eines Tourismuskonzepts

    „Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“ – Mark Twain. Eine Vision ist eine Idealvorstellung der Zukunft, zusammengefasst in einem einzigen visualisierten Bild oder in einem Satz.

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    Eine Vision ist weit mehr als ein Ziel. Während Ziele fest definiert werden, ihre Erreichung Zeit und Geld kostet und sie messbar sind, trifft dies für Visionen nicht zu. Die Vision fasziniert uns und verleiht Kraft und zieht uns in jedem Augenblick an – sie will verwirklicht werden. Eine touristische Vision für die Stadt Oberwiesenthal gibt allen Einwohnern und Akteuren die Kraft, Schwierigkeiten zu überwinden und das Gefühl der Gemeinsamkeit!

    Ein Tourismuskonzept für die Stadt Oberwiesenthal stellt sich in den Dienst der erarbeiteten Vision des Ortes. Im Konzept werden Kernziele und entsprechende Maßnahmen sowie weiterführende Aktionen definiert. Es werden Verantwortlichkeiten erstellt und Zeitpläne und Meilensteine definiert. Die Umsetzung der Ziele wird mit den Verantwortlichen abgerechnet. Als Grundlage werden in den Stellenbeschreibungen Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung klar geregelt.



  • Schlüsselposition Tourismusleiter bzw. Kurdirektor

    Die Position des touristischen Leiters/Leiterin der Stadt Oberwiesenthal ist eine Schlüsselposition zur Umsetzung der Vision und des Tourismuskonzepts.

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    Diese Person zeichnet sich aus durch: Fachkompetenz, Entscheidungsstärke, Handlungsfreudigkeit. Sie ist sich der Verantwortung bewusst, maßgeblich dafür verantwortlich zu sein, wie die touristische Zukunft der Stadt Oberwiesenthal aussehen wird!

    Die Vorbildwirkung im täglichen Auftreten, Zielklarheit und Begeisterungsfähigkeit kennzeichnen diese Führungspersönlichkeit.
    Seinen Führungskräften gibt er/sie ein hohes Maß an Freiheit in der Arbeitsgestaltung, Eigenverantwortung und Zielerreichung. Er/sie legt verbindliche Messgrößen fest, z.B. Zielvereinbarungen nach Kennzahlen.



  • Ein Beitrag aller touristischen Profiteure: Die Tourismusabgabe

    Die Erstellung und Erhaltung der touristischen Infrastruktur kostet Geld, ebenso wie das touristische Marketing. Vom Tourismus in Oberwiesenthal profitieren nicht nur Hotels oder Pensionen.

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    Die Gruppe der profitierenden Unternehmen ist weit größer und viele sind aktuell nicht in die Finanzierung der touristischen Aufgaben eingebunden. Hier ein kurzer Überblick aller Profiteure die vor allem auch durch den wichtigen Tagestourismus in Oberwiesenthal profitieren:

    – Gastronomen
    – Handelsbetriebe
    – Verkehrsbetriebe
    – Übernachtungsbetriebe
    – Skischulen und Skiverleihe

    Alle Profiteure des Tourismus in Oberwiesenthal müssen zur Generierung von entsprechenden Erlösen für die Finanzierung von touristischen Aufgaben herangezogen werden. Die aktuell erhobene Kurtaxe erfasst lediglich Übernachtungsgäste und die große Anzahl der Tagesbesucher, welche ebenso auf eine touristisch entwickelte Infrastruktur zugreifen möchten, wird nicht berücksichtigt.

    2016 sind Änderungen am Sächsischen Kommunalabgabengesetz in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen vor allem die kommunale Tourismusfinanzierung und machen den Weg frei für nachhaltige und zweckgebundene Finanzierungsinstrumente für touristische Aufgaben. Die Gesetzesänderung ersetzt dabei die alten Begriffe der „Kurtaxe und Fremdenverkehrsabgabe“ mit den zeitgemäßen Begriffen „Tourismusabgabe und Gästetaxe“. Viel wichtiger sind jedoch die Erfassung aller touristischen Nutznießer und die Erweiterung des Verwendungszweckes für Tourismuswerbung/Marketing bei der Tourismusabgabe. Seit dem 20.11.2016 können damit aus den Erlösen folgende Dinge finanziert werden:

    – das Herstellen und Betreiben von für touristische Zwecke bereitgestellten Einrichtungen und Anlagen
    – die zu touristischen Zwecken durchgeführten Veranstaltungen
    – Möglichkeit der kostenlosen oder ermäßigten Benutzung des ÖPNV
    – die Kosten von beauftragten Dritten
    – Tourismuswerbung nur bei Erhebung der Tourismusabgabe

    Auch Ortsfremde können Schuldner der Tourismusabgabe sein, sofern sie in Oberwiesenthal eine Betriebsstätte haben. Hintergrund und Rechtfertigung der Tourismusabgabe ist es, dass diejenigen an der Finanzierung kommunaler Tourismusangebote beteiligt werden sollen, die hiervon besonders profitieren. Während bei der Gästetaxe die Vorteile des Gastes abgeschöpft werden, soll die Tourismusabgabe von den örtlichen Unternehmen herangezogen werden – und zwar in dem Umfang, in dem sie vom Tourismus profitieren.



  • Projektbezogene Ziele

  • Touristisches Hauptziel – Aufbau eines familienfreundlichen Bikeparks am Fichtelberg

    Geplant ist ein familienfreundlicher Bike-Park, der für Kinder ab vier Jahren bis zu sportlichen Mountain-Bikern attraktive Bike-Angebote bietet.

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    Der Bikepark am Fichtelberg soll im Bereich der Himmelsleiter entstehen und in mehreren Schritten sowohl das Gebiet der Talstation Schwebebahn bzw. Vierersessel, die neue Aufstiegsanlage an der Himmelsleiter als auch das Sehmatal einbeziehen. Dabei wird im Bereich der alten Rennrodelbahn der intensivere Bereich geplant. Zwei Kurven-Sektionen der alten Rennrodelbahn sollen mit einbezogen werden und bilden ein Weltalleinstellungsmerkmal. Der andere Großteil der alten Rennrodelbahn wird renaturiert. Zwei Trails werden bis zur Talstation Schwebebahn bzw Vierersessel geplant. Bis zur Talstation einer möglichen Bergbahn im Sehmatal werden drei schmale Single-Trails geplant.

    Auf klassische „Downhill-Strecken“ wird aus Gründen, wie hohe Unfall- und Verletzungsgefahr sowie intensive Streckenpflege verzichtet. Zwei Downhill-Strecken werden bereits am Klínovec angeboten und decken damit ein sinnvolles Komplettangebot der Miriquidi Bike Arena ab.

    Der Fichtelberg-Bike-Park wird ein wichtiges Angebot für den Sommer-Tourismus und die touristische Auslastung wesentlich verbessern. Der Fichtelberg-Bike-Park wird einer von vier Teilen der „Miriquidi Bike Arena“ darstellen. Die anderen drei Partner der Miriquidi Bike Arena sind der Klínovec-Bike-Park, der Trail Park Rabenberg und der geplante Bike Park am Plesivec, dessen Bau 2019/ 20 erfolgen soll.
    Der Trail Park Rabenberg ist der erste Single-Trail-Park Deutschlands und soll auf Grund seines Erfolgs erweitert werden. Der Klínovec-Trail-Park ist das aktuell beste Beispiel in Mitteleuropa dafür, wie ein gut gestalteter Bike-Park den Liftbetrieb ganzjährig wirtschaftlich erfolgreich macht und den Sommertourismus positiv weiterentwickelt.
    Wir haben mit den in Deutschland exklusiven beiden Stoneman-Miriquidi-Strecken für Mountain Biker und Rennradfahrer bewiesen, wie erfolgreich qualitativ hochwertige Angebote den Tourismus diesbezüglich entwickeln können. Besonders für Familien ist ein umfangreiches Mountain Bike Angebot sehr wichtig.
    Die Miriquidi Bike Arena wird nach Fertigstellung zu den besten Mountain Bike Spots in Deutschland zählen und Mountain Biker aus dem In- und Ausland locken. Der Fichtelberg-Bike-Park mit Anschluß an das Sehmatal muss seinen wichtigen Beitrag leisten!



  • Weitere touristische Ziele (Auszüge):
    – Errichtung einer Aufstiegshilfe am Rodelhang Vierenstraße
    – Wakeboard- bzw. Wasserskianlage am aktuellen Speicherbecken
    – Waldbad durch Weitentwicklung des Projektes “Neues Speicherbecken Himmelsleiter“
    – Kombinierter Caravan – und Campingplatz zur ganzjährigen Nutzung
    – Baumwipfelpfad bzw. Lehrpfad in Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden
    – Soccer Golf Platz
    – Indoor- und Outdoorkletterwald

  • Steigerung der Attraktivität der Innenstadt

    Wir möchten ein Verkehrs- und Parkkonzept etablieren, welches sinnvoll für Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Gewerbetreibende ist.

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    Bereits vorhandenen Konzepte wollen wir bündeln, öffentlich diskutieren und umsetzen. Dabei muss besonderer Wert auf die Gestaltung des zentralen Ortskerns gelegt werden. Eine Verkehrsberuhigung im Zentrum, die Stilllegung der Marktplatzquerung, Schaffen von Ruhezonen, Möglichkeiten für Veranstaltungen, Außen-Gastronomie und Handel ergeben eine Chance, die Innenstadt zu beleben und attraktiver zu machen.



  • Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen
  • Optimierung der Wohnflächen, durch Regulierung der „touristischen vermieteten Wohnflächen“